Grußwort

Grußwort

Hallo Freunde!
Es ist Oktober 2020- eigentlich hat dieser Monat den
Beinamen “Goldener”.
Doch dieses Jahr ist er das nicht.
Seit Anfang 2020 hält uns Corona “gefangen” – teils körperlich
und teils seelisch. Dann die Absage verschiedener Schauen
und anderer Veranstaltungen. Als “Höhepunkt” dann in unserem
Züchterleben der nachvollziehbare Rücktritt verschiedener
Mitglieder des VDT-Vorstandes zum 01.10.2020.
Das der ein oder andere da in ein sehr tiefes seelisches Loch
fallen kann liegt durchaus im Bereich des Möglichen.
Aber wir wären keine Mondainer wenn wir uns nicht an
unseren eleganten Tauben da wieder rausziehen könnten.
ICH TUE DAS.
Deshalb jetzt zum Lichtblick für unseren SV –
unserer HSS im November in Aschersleben.
Für einige von uns möglicherweise die einzige Schau
wo sie ihre Tiere präsentieren können.
Also Mondainer und Romagnolizüchter
MELDET was das Zeug hält, unser Hotel nur ca.
10 Minuten von der sehr schönen Ausstellungshalle,
dazu das sensationell günstige Standgeld von nur 5 €/Tier,
ebenso dazu eine sehr günstige VK-Abteilung.
Erinnert sei nur an voriges Jahr in Schopfloch.
50 Tiere in der VK-Klasse und
alle verkauften zu sehr guten Preisen.
Eure Riesenchance , egal ob SV-Mitglied oder
allgemeiner Aussteller, Tiere zu präsentieren und zu veräußern.
Auf nach Aschersleben mit vielen mit vielen
Mondain und Romagnoli –

ICH werde DA sein –
Euer Heiko Laaß
1. Vorsitzender

GSS der Gruppe Bayern in Kelheim 2019

Bericht von der Sonderschau der Gruppe Bayern vom 20.-22.12.2019 in Kelheim

 

Von Freitag, den 20.12. bis Sonntag, den 22.12. fand unsere GSS in der Vereinshalle des GZV Kelheim statt. In einer sehr schön geschmückten Halle fand unsere Gruppenschau gemeinsam mit der Lokalschau des GZV Kelheim statt. 245 Hühner und Tauben füllten die Käfige. Unsere Mondain präsentierten sich in 11 anerkannten Farbschlägen. SR Michael Friedrich löste mit viel Sachverstand und Fingerspitzengefühl seine nicht gerade leichte Aufgabe die vielen schönen Mondain zu bewerten und die richtige Abstufung zu finden. Alle Zuchtfreunde waren sich einig, dass Ihm dies hervorragend gelungen ist.

6x „v“, 9x „hv“, 74x „sg“ und nur 11x „g“ zeigten die hohe Qualität der ausgestellten Tiere.  

Die v-Tiere zeigte Alwin Westermayer bei den Weißen (2x), Josef Kühner in blau mit Binden und rotfahl, Anton Höckmeier in blauschimmel und blau mit Binden.

 

Die 9 hv-Tiere wurden gezeigt von ZG Kuhns, Alwin Westermayer (2x), Anton Höckmeier (2x), Josef Kühner (2x), Siegfried Druschke (2x).

Das Fritz-Schmalz-Gedächtnisband errang Josef Kühner.

Je ein Kelheimerband errangen

Alwin Westermeyer und Anton Höckmeier.

Vereinsmeister wurden:

Josef Kühner                                  572 Pkt.

Anton Höckmeier                          568 Pkt.

Siegfried Druschke                       567 Pkt.

Die Farbschlagbänder errangen:

Weiss – Alwin Westermayer                       475 Pkt.

Schwarz – Alwin Westermayer                   471 Pkt.

Rotfahl – Josef Kühner                                478 Pkt.

Rotfahlschimmel – Alwin Westermayer      474 Pkt.

Gelbfahl – Siegfried Druschke                     473 Pkt.

Gelbfahl – Anton Höckmeier                        471 Pkt.

Blauschimmel – Anton Höckmeier               475 Pkt.

Bildergebnis für gif bild herzlichen glückwunsch allen gewinnern

 

Bernd Kuhns, Schriftführer

HSS in Schopfloch 2019

Schöne Tage in Schopfloch

Bericht von unserer HSS 2019

 

Von Donnerstag, den 21.11. bis Sonntag, den 24.11. fand unsere diesjährige HSS in der Wörnitz-grundhalle in Schopfloch statt. 20 Zuchtfreunde stellten 214 Mondain zur Schau. Zusätzlich standen in der Verkaufsbörse noch mal 43 Tiere.

 

Unsere SR Dietmar Benz, Gustl Heftberger, Heiko Laaß und Istvan Szarvasi hatten Mondain von höchster Qualität zu bewerten. 9x „v 97“ und 28x „hv 96“ dokumentieren dies nachdrücklich.

Den Auftakt machten die Weißen mit 50 Nummern von gleich 7 Züchtern. Der Aufwärtstrend bei diesem Farbschlag hält unvermittelt an. „v-Tiere“ zeigten Gerhard Erndl und Alwin Wester-mayer. Die Note „hv“ (6) verteilte sich auf die Zfr. Walter Heuss (2), Gerhard Erndl (2), ZG Kuhns und Alwin Westermayer.

Es folgten 24 Schwarze von 4 Zuchtfreunden. Das beste Tier zeigte Alwin Westermayer mit „v-EB“, „hv“ erreichten Hugues Peche (2), Erich Weiershäuser (2) und Heiko Laaß.

Leider wurden nur 6 Rote und 5 Gelbe ausgestellt. Das beste Tier, einen roten 1,0 jung (hv 96) zeigte H. Peche. Es wäre schön wenn sich mehr Zfr. mit diesen Farbenschlägen beschäftigten. Ein Anfang ist gemacht, Sabine und Bernd Kuhns zeigten erstmals Rote und Gelbe. Leider fehlten 2 Zuchten in rot und eine Zucht in gelb auf der HSS.

Mit 34 Nummern von 6 Züchtern waren die Blaubindigen schwächer als im Vorjahr vertreten. Die Qualität allerdings vom feinsten – gerade mal 2 Tiere im „g-Bereich“. Dietmar Benz und Heinz Renkel zeigten je 1 „v-Tier“. 4x „hv“ teilten sich Dietmar Benz (2), Heinz Volgmann und Manfred Fatke.

Leider, leider nur ein blaugehämmerte von Zfr. Thierry Peche mit hv 96.

6 Zfr. zeigten 28 rotfahle. Auch hier eine Kollektion von hoher Qualität. Das Spitzentier mit „v 97“ zeigte Thierry Peche, gefolgt von 4 „hv-Tieren“ der Zfr. Walter Becker (2), Josef Kühner und Hermann Röth.

In den seltenen Farbenschlägen gelbfahl, gelbfahl-gehämmert, gelbfahl-schimmel und rotfahl-schimmel  23 Tiere.

Eine außergewöhnlich schöne 0,1 jung gelbfahl-gehämmert von Zfr. Gerhard Wagner – die Belohnung „v EB“. Weitere Höchstnoten erzielten Anton Höckmeier mit „hv“ in gelbfahl und Gerhard Wagner mit „hv“ in gelbfahl-schimmel.

39 blauschimmel, somit zweitstärkste Farbe, von 7 Zuchtfreunden. 2x „v“ ( Anton Höckmeier und Manfred Fatke), sowie 4x „hv“ an Heinz Volgmann, Heinz Renkel, Anton Höckmeier und Manfred Fatke.

Den Abschluss bildeten 4 Tiere in der AOC-Klasse von Heiko Laaß. Ein schöner Alttäuber mit „sg 95“ stach heraus.

Wer noch mehr Infos zu den Bewertungen und Ausstellern möchte, kann dies über unseren Link ansehen. Auf Link klicken, auf RGZV Schopfloch klicken, auf Katalog klicken.

 

Die neuen Vereinsmeister:

  1. VM: Dietmar Benz auf blau mit schwarzen Binden – 479 Punkte
  2. VM: Gerhard Erndl auf weisse – 478 Punkte
  3. VM: Manfred Fatke auf blauschimmel – 477 Punkte

 

Die Championtiere:

1,0 jung: blmb – D. Benz       0,1 jung: blauschimmel – M. Fatke       Alttier: gf-gehäm. – G. Wagner

Erringer der Farbenschlagbänder:

Weiss – Gerhard Erndl (478 Pkt.), Schwarz – Erich Weiershäuser (472 Pkt.), blmsb – Dietmar Benz (479 Pkt.), rotfahl – Josef Kühner (473 Pkt.), gelbfahl – Anton Höckmeier (469 Pkt.), blau-schimmel – Manfred Fatke (477 Pkt.).

An dieser Stelle sei den Zfr. Manfred Fatke, Josef Kühner, Heiko Laaß, Alwin Wester-mayer und Christian Winter gedankt. Jeder der Zfr. hat ein Band gespendet.

 

Alttierpreise:

1.Walter Becker, rotfahl 475 Pkt., 2. Heiko Laaß, schwarz 473 Pkt., 3. ZG Kuhns, weiss 472 Pkt.

MIFUMA Ehrenbänder:

Manfred Fatke und Alwin Westermayer

 

Sabine Kuhns, 1. Schriftführerin

 

Anmerkung des Verfasser’s: Alle namentlich genannten Mitglieder, sowie alle fotografierten Personen haben sich schriftlich damit einverstanden erklärt, dass ihr Name und ihr Foto veröffentlicht werden.

Bericht von unserer Sommertagung vom 20. bis 22. September 2019

Unsere Sommertagung mit JHV und JTB fand von Freitag, den 20. 09. bis Sonntag, den 22.09. im Gasthof und Hotel Sonne in Schollbrunn im Spessart statt. Wir konnten 36 Teilnehmer willkommen heißen.

Bei allerschönstem Wetter reisten fast alle Teilnehmer schon am Freitag an. Ab ca. 18 Uhr war das Hotel und natürlich vor allem der Gastraum fest in unserer Hand. Die 9 anwesenden Mit-glieder der Vorstandschaft nutzen das Traumwetter um ihre Vorstandssitzung gleich „open-air“ im Biergarten abzuhalten. Nichts dem zu Trotz hatten Sie es aber alle eilig schnellstens wieder in die Gaststätte zu kommen. Die schon mal vorab studierte Speisekarte lockte mit einer Vielzahl von heimischen und internationalen Gerichten.

Alle Mondainer waren des Lobes voll über das Essen und als dann noch die Chefin des Hauses eine runde echten Spessarträuberschnaps ausgab hätte die Stimmung nicht besser sein können. An dieser Stelle auch gleich ein ganz großes Lob an die Wirtsleute Familie Haas und ihre Mitarbeiter. Die Herzlichkeit mit der wir umsorgt und betreut wurden sucht seines gleichen. Eine bessere Hotelwahl hätten wir nicht treffen können.

Dass die Stimmung dann auch noch den ganzen Abend über bestens blieb, dafür danken wir unserem Zfr. Erich Weiershäuser. Er hatte seine „Quetsche“ dabei und spielte uns auf. Kein Wunder also, dass die letzten Mondainer erst weit nach Mitternacht ins Bett gingen.

Was aber keinen hinderte am Samstagmorgen, bei schon wieder strahlendem Sonnenschein, gespannt auf die JTB zu sein. Vorab verabschiedeten wir uns von den mitgereisten Damen, welche um 9.30 Uhr zu einer abenteuerlichen Reise aufbrachen. Davon aber später mehr.

In einer Räumlichkeit des Hotels warteten unsere mitgebrachten Mondain auf ihre Begutachtung durch unsere Sonderrichter Benz, Heftberger, Laaß und Opitz. Vorne weg gleich eine größere Kollektion Weiße von gleich 5 Züchtern. Danach folgenden die Farbenschläge schwarz, blau mit Binden, blaugehämmert, rotfahl, rotfahlschimmel, gelbfahl, gelbfahlgehämmert, gelbfahl-schimmel und AOC. Über 2 Stunden verbrachten wir bei der JTB. Sehr viele Informationen wurden getauscht, auch und gerade zu aktuellen Themen wie Anzahl der Handschwingen und behost, bzw. glattfüßig. Dann nahte der Moment der Wahrheit.

Die SR mussten gemeinsam die 3 besten Tiere herausfinden. Das 3. beste Tier war eine Blaubindige von Zfr. Hermann Röth, den 2. Platz belegte die ZG Kuhns mit einer Weißen, der 1. Platz ging an Gerhard Wagner auf gelbfahlschimmel.

 

Von links vorne:  Hermann Röth, Siegbert Zehe, Pauline Zehe, SR Heiko Laaß
Von links hinten: SR Dietmar Benz, ZG Kuhns, Gerhard Wagner, 
                  SR Klaus-Dieter Opitz und SR Gustl Heftberger


Die 3 Gewinner erhielten schmucke Holzteller.

Jetzt noch schnell Mittagessen, Geheimtipp war die Haxenfleischsülze, bevor es bestens gestärkt zur JHV ging.

Heiko Laaß konnte 28 wahlberechtigte Mitglieder begrüßen.

Nach einem kurzem Totengedenken für unser verstorbenes ältestes Mitglied Hermann Dietl wurden die Tagesordnungspunkte zügig abgearbeitet. 1. Kassierer Bernd Kuhns konnte einen positiven Kassenstand vermelden. Zuchtwart Klaus-Dieter Opitz berichtete von hervorragenden Schauer-gebnissen. Alwin Westermeyer gab viel positives aus der Gruppe Bayern bekannt. Last not least gab Heiko Laaß einen umfassenden Bericht über das abgelaufene Jahr und lobte die vielen erfolgreichen Ausstellungsergebnisse. Stellvertretend seien hier die 3 Bundessieger bei der Schau in Leipzig genannt. Gratulation an Alwin Westermeyer, Eckhard Kahnt und Heinz Voglmann. Nach seinem Bericht hatte Heiko Laaß das große Vergnügen 5 verdiente Mitglieder zu ehren. Die silberne Ehrennadel erhielten Uwe Fleck und Jürgen Drews. Eine Treueurkunde für über 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Richard Schmidt und Siegfried Druschke.

Zum Ehrenmitglied wurde Hermann Röth ernannt.

 

Danach dann die Neuwahlen. Wahlleiter Siegbert Zehe hatte ein stressfreies Amt. Für alle Posten gab es nur je einen Vorschlag und nur 3 Posten mussten neu besetzt werden. In ihrem Amt wurden bestätigt Heiko Laaß – 1. Vors., Sabine Kuhns – 1. Schriftführerin, Silke Gretscher – 2. Schriftführerin, Bernd Kuhns – 1. Kassierer, Josef Kühner – 2. Kassierer, Beisitzer – Holger Butz und Gerhard Erndl.

Einen neuen Posten begleitet zukünftig Klaus-Dieter Opitz. Er ist nunmehr 2. Vorsitzender. Den frei gewordenen Posten des Zuchtwartes übernimmt Dietmar Benz. Neuer Beisitzer wird Walter Heuss. Bei der Wahl des 2. Kassierers und von 2 Beisitzern gab es je 1 Enthaltung, alle anderen Zfr. wurden einstimmig gewählt.

Nach der Wahl ist vor der Arbeit. So auch bei uns. Gleich nach der Wahl wurden weitere wichtige Tagesordnungspunkte in Angriff genommen. Diese wurden einvernehmlich abgearbeitet, so dass Heiko die JHV um 16.55 Uhr beenden konnte.

Kurz vor Ende unserer Tagung kehrten dann auch die Damen von ihrem Abenteuerausflug zurück. Mit großer Erleichterung konnten wir feststellen, dass die Damen ALLE zurückgekommen sind. Wir hatten kurz vorher von einem Spitzel erfahren, dass Sie auf ihrer Kutschtour durch den Spessartwald von einer Räuberbande überfallen, ausgeraubt, gefoltert und betrunken gemacht wurden.

Ihr Schreck war groß, aber wie Sie glaubhaft versicherten war das Essen nach der geglückten Flucht so gut, dass schnell alles vergessen war. Am Ende der Kutschfahrt besuchten Sie noch das berühmte Wasserschloss in Mespelbrunn (Drehort des bekannten Films „Das Wirtshaus im Spessart“)

Zum Abschluss wurden Sie vom ehemaligen Spessarträuber Rainer in dessen Eisdiele mit Eis und Kaffee verwöhnt. Rainer war von den „Mädels“ so begeistert, dass er keine Rechnung stellen wollte.

Dem Rat einiger Männer am Nachbartisch folgend schlichen Sie sich deshalb heimlich aus der Eisdiele. Renate und Christa hatten allerdings so ein schlechtes Gewissen, dass Sie jeden Moment mit ihrer Verhaftung wegen Zechprellerei rechneten. Was gottseidank nicht passierte.

Nach all diesen aufregenden Erlebnissen der Damen und nach einer sehr erfolgreichen und harmonischen JHV war es kein Wunder, dass es beim Züchterabend hoch her ging. Es wurde gegessen, getrunken, gelacht, fachgesimpelt und zur Musik vom Erich gesungen. Natürlich erhielten auch die erfolgreichen Erringer der Farbschlagbänder von der HSS ihr Mondainband.

Dies waren Alwin, Eckhard, Heinz, Josef und die ZG Gobel.

Auf dem Bild fehlt die ZG Gobel

Zu später Stunde gingen alle, aber auch wirklich alle wohlgelaunt zu Bett.Am Sonntagmorgen stand der letzte Punkt der diesjährigen Sota auf dem Programm. Besuch bei Bine und Bernd zum Gucken und Weisswurstessen. Sage und schreibe 30 Teilnehmer der Sota kamen. Kein Wunder, dass bei schönstem Wetter eine lustige Runde auf der Terrasse zusammen-saß und mit Weisswurst, Brezeln und allerlei Getränken die Sota ausklingen liesen.

Bestens gelaunt gings dann Richtung Heimat und hoffentlich sind alle gut daheim angekommen.

Alle freuen sich auf ein Wiedersehen bei der HSS, GSS und dann bei der Sota 2020 in Schmalkalden bei Klaus-Dieter.

 

Sabine Kuhns, 1. Schriftführerin

 

Anmerkung des Verfasser’s: Alle namentlich genannten Mitglieder, 
sowie alle fotografierten Personen haben sich schriftlich damit 
einverstanden erklärt, dass ihr Name und ihr Foto veröffentlicht werden.

Bericht 46.HSS in Leipzig vom 7.-9.12.2018

Bericht von der 46. HSS in Leipzig vom 7. – 9.12.2018

 

Erstmals war unsere HSS der 100. Nationale/LIPSIA angeschlossen. Dies hatten die Mitglieder des SV’s so bei der JHV 2017 beschlossen.

Trotz des hohen Standgeldes von 12 € pro Tier meldeten die Zuchtfreunde beachtliche 229 Tiere zur Schau.

Bevor es an die Aufschlüsselung der Schauergebnisse geht, sei an dieser Stelle unseren

SR Gustl Heftberger, Klaus-Dieter Opitz und Rainer Redel für ihr vorbildlich ausgeführtes Richteramt gedankt.

Der positive Trend im Farbschlag weiß hält an. Mit 49 Nummern von 6 SV Mitgliedern und einer weiteren Ausstellerin wurde die Vorjahresmeldung deutlich übertroffen.

Die hohen Noten teilten sich gleich 4 Zfr. – „v 97 SB“ auf eine 0,1 jung von Joachim Matt, 3x „hv96“ für Sabine Kuhns, 2x „hv96“ für Alwin Westermayer, 1x „hv96“ für Mani Fatke.

Im schwarzen Farbschlag waren 33 Tiere von 5 Zfr. gemeldet. Auf der HSS 2017 standen noch 47 Tiere. Leider haben wir ja eine Spitzenzucht in schwarz verloren, was sich hier überdeutlich bemerkbar machte. Das höchst bewertete Tier zeigte E. Weiershäuser mit „v 97 JM“ auf eine 0,1 alt. Mit „hv96“ wurde eine 0,1 alt von Heiko Laaß bewertet.

Es folgte der rote Farbschlag mit 16 Tieren von 3 Zfr., auch hier eine leichte Tendenz nach oben. Im Vorjahr wurden 12 Tiere gezeigt. Eckhard Kahnt mit „v 97 JB“ auf eine 0,1 jung und „hv 96 Plakete“ auf einen 1,0 jung war hier der Dominator.

Leider nur 4 Gelbe. Eine Spitzenzucht aus Bayern fehlte, schade! Joachim Matt zeigte eine sehr schöne 0,1 jung – „sg 95“.

In der Vergangenheit immer der am stärksten vertretene Farbenschlag war blau mit schwarzen Binden. Dieses Jahr waren es 43 Tiere, 2017 gar nur 37. Weiß, siehe oben, hat die Nase vorn.

Zu vermerken ist, dass es 9 Aussteller waren, darunter auch 3 Nicht-SV-Mitglieder. Das Topptier zeigte: Heinz Volgmann – „v 97 SB“ auf 0,1 jung, „hv 96“ ging an Dietmar Benz (3x), ZGM Dobel (2x), Mani Fatke (1x), Heinz Voglmann (1x).

Der Farbschlag blaugehämmert NICHT VERTRETEN, zumindest aus Sicht des SV. Ganze 5 Tiere fanden den Weg in die Käfige, gezeigt von 2 Nichtmitgliedern!

20 Rotfahle folgten. In Kulmbach waren es noch 28 Tiere. Eine durchwachsene Qualität mit 3 hoch bewerteten Tieren – Josef Kühner 2x „hv 96“ und Bernd Kuhns 1x „hv 96“.

Nun zu den Gelbfahlen: 11 Tiere von 2 Zfr. Am „Altmeister“ Gerhard Wagner ging nichts vorbei. Mit „v 97“ auf eine 0,1 jung und „hv 96“ auf einen 1,0 alt weit vorne.

Bei den Rotfahlgehämmerten 11 Tiere von 2 Zfr. in den Käfigen. Einen sehr schönen 1,0 jung zeigte Joachim Müller mit verdienten „hv 96“.

In den schwierigen und seltenen Farbenschlägen gelbfahl-gehämmert und gelbfahl-schimmel 5 Tiere, alle gezeigt von Gerhard Wagner. Keine Quantität, aber Qualität – je 1x „hv 96“ in beiden Farbschlägen.

Eine sehr gute Kollektion war bei den Blauschimmeln zu sehen! 29 Tiere waren gemeldet, leider musste ein Zfr. 6 Käfige wegen JTK leer lassen. Mit „v 97 SB“ und „hv 96“, beide Noten auf 1,0 jung, war Mani Fatke vorne.

 

Unser Neumitglied ZGM Dobel auch hier erfolgreich mit 2x „hv 96“.

Den Abschluss machten 2 Tiere in der AOC-Klasse.

 

Die begehrten Mondainbänder haben errungen:

Alwin Westermayer mit 476 Pkt. auf weiß                    Eckhard Kahnt mit 477 Pkt. auf rot

Heinz Voglmann mit 478 Pkt. auf blau m. schw. Bd.       Josef Kühner mit 466 Pkt. auf rotfahl

Joachim Müller mit 471 Pkt. auf rotfahlgehämmert      ZGM Dobel mit 476 Pkt. auf blauschimmel

 

Vereinsmeister wurden:

Heinz Voglmann                 mit 478 Pkt. – blau mit schwarzen Binden

Eckhard Kahnt                   mit 477 Pkt. – rot

Dietmar Benz                    mit 477 Pkt. – blau mit schwarzen Binden

 

Eine kleine persönliche Anmerkung der Verfasserin sei zum Schluss des Berichtes erlaubt.

Unsere HSS an eine Großschau anzuschließen war ein Versuch und wegen mir muss dieser Versuch nicht wiederholt werden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Wohlfühlfaktor wie noch bei unserer HSS 2017 in Kulmbach blieb mehr oder weniger auf der Strecke. Mit 229 Tieren, selbst wenn du deine HSS durchführst, bist Du bei fast 44.000 Tieren ein Niemand. So wirst Du dann auch behandelt. Diverse Absprachen und Vereinbarungen zwischen dem SV und der AL wurden nicht eingehalten, bzw. vielleicht auch vergessen (siehe oben 229 zu 44.000).

Ich würde mir wünschen unsere HSS zusammen mit einem anderen SV durchzuführen oder uns einer Lokal-/Kreisschau anzuschließen, mit einem Hotel wo wir alle übernachten, das nicht um 21 Uhr das Licht ausmacht und wo wir einen schönen Züchterabend verbringen können.

Sabine Kuhns, 1. Schriftführerin

Sonderschau Gruppe Bayern vom 16.-18.11.2018 in Manching

Bericht von der Sonderschau der Gruppe Bayern vom 16.-18.11.2018 in Manchingen

 

Von Freitag, den 16.11. bis Sonntag, den 18.11. fand unsere GSS in der Ausstellungshalle des KTZV Manching statt. Der schöne Rahmen der Ausstellung wurde abgerundet durch die SS der Böhmentaubenzüchter und der SS der Lahore Tauben, Gruppe Bayern. 285 Tauben dieser 3 Rassen füllten die Käfige. Unsere Mondain präsentierten sich in 9 anerkannten Farbschlägen und einigen Tieren in der AOC-Klasse. SR Gustl Heftberger hatte die nicht gerade leichte Aufgabe die vielen schönen Mondain zu bewerten und mit viel Fingerspitzengefühl die richtige Abstufung zu finden. Fast überflüssig zu erwähnen, dass Gustl diese Aufgabe hervorragend gelöst hat. 5x „v“, 9x „hv“, 59x „sg“ und nur 4x „g“ zeigten die hohe Qualität der ausgestellten Tiere. Schade, dass 12 Käfige krankheitsbedingt leer bleiben mussten.

Die V-Tiere zeigten Alwin Westermayer und Sabine Kuhns bei den Weißen, Gerhard Wagner in gelbfahl, Anton Höckmeier in blauschimmel und noch mal Alwin Westermayer in rotfahlschimmel.

Die 9 HV-Tiere wurden gezeigt von Sabine Kuhns (2x), Alwin Westermayer (2x), Bernd Kuhns, Anton Höckmeier (2x), Gerhard Wagner (2x).

 

 

 

Vereinsmeister wurden:

Anton Höckmeier                                         570 Pkt.

Sabine Kuhns                                                 570 Pkt.

Siegfried Druschke                                      565 Pkt.

Die Farbschlagbänder errangen:

weiss – Sabine Kuhns                                  475 Pkt.

weiss – Alwin Westermayer                      474 Pkt.

rotfahl – Josef Kühner                                 471 Pkt.

gelbfahl – Anton Höckmeier                     472 Pkt.

gelbfahl – Siegfried Druschke                  472 Pkt.

blauschimmel – Anton Höckmeier          477 Pkt.

 

Wir bedanken uns bei allen Ausstellern und gratulieren den Gewinnern

 

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Bericht HSS 2017 in Kulmbach auf VDT-online

45. HSS der Mondain 2017 in Kulmbach

Vom 14.-17.12.2017 trafen sich in Kulmbach im schönen Oberfranken 23 Mondain- und 1 Romagnolizüchter zur HSS der Mondain mit angeschlossener Werbeschau der Romagnoli.
Bei dieser bestens organisierten HSS mit super herzhafter fränkischer Versorgung stellten sich 212 Mondain und 8 Romagnoli den 4 SR Opitz, Benz, Szarvasi (H) und Laaß zur Bewertung vor. Eine bestens ausgeleuchtete Ausstellungshalle war die Garantie für eine optimale Bewertung unserer Tauben. Unser Dank dafür an den KTZV Burghaig-Kulmbach.

Romagnoli

Romagnoli, aschfahl,
Foto: Prof. Sell (Archiv: vdt-online.de)

Den Anfang machten 8 Romagnoli in 4 Farbenschlägen von unserem Zfr. Detlef Goller. Bewertet wurden diese von Dietmar Benz, welcher in Frankreich schon des öfteren Kollektionen dieser schönen, ruhigen Rasse zu beurteilen hatte. Eine sehr ausgeglichene Kollektion im hohen sg-Bereich mit dem Spitzentier 1,0 jg. blau mit schwarzen Binden, welcher die Note hv erringen konnte.

 

Mondain

Darauf folgten die weißen Mondain, vor 2-3 Jahren noch ein Sorgenkind in der Farbenschlagpalette. Jedoch in diesem Jahr mit einer super starken Kollektion wieder auf Erfolgskurs. Ein sehr hohes Niveau auf mehrere Züchter verteilt, lässt für die Zukunft hoffen. Das Spitzentier mit V 97 Mondainband und auch Jungtierchampion bei 0,1 stellte unsere Züchterin Sabine Kuhns. Weitere hohe Bewertungen mit hv gingen an Klaus-Dieter Opitz 2x und Walter Heuß 4x. Letzterer gewann auch den Alttierchampion auf eine hochfeine Täubin.
Es folgte der zahlenmäßig stärkste Farbenschlag in diesem Jahr – die Schwarzen. Auch hier zeigte eine Züchterin, Sandra Seifert, das die Frauen in unserem SV sehr stark vertreten sind. Mit 2x V und 2x hv sicherte sie sich auch noch den Vereinsmeistertitel farbenschlagübergreifend. Weitere Spitzentiere zeigten Erich Weiershäuser 2x hv und Heiko Laaß 1x hv.
Die kleine rote Kollektion mit beachtlichen Tieren, verdienter Lohn hv auf eine 0,1 jg. von Eckhardt Kahnt.
Zahlenmäßig kommen die Gelben nicht so recht vorwärts, obwohl die Qualität vorhanden ist. Bestes Beispiel die 0,1 von Josef Breit mit hv.
Qualitätsmäßig immer noch der Spitzenfarbenschlag blau mit schwarzen Binden. Es werden höchste Ansprüche gestellt und bei den Spitzentieren auch erfüllt. Der junge 1,0 von Dietmar Benz kann als Musterbild unserer Rasse gelten und wurde auch ohne zu zögern von unserem ungarischem SR Istvan Szarvasi bestätigt und zum Champion bei 1,0 gekührt. Weitere hohe Noten mit hv an Horst Hänel 1x und Dietmar Benz 3x.
Leider nur 3 Blaugehämmerte aber mit sg-Qualität und verdienter Lohn auf eine 0,1 jg. mit hv Horst Hänel.
Danach die Rotfahlen mit erfreulicher Quantität und enormer Qualität. Als Spitzentier wurde eine junge 0,1 von Bernd Kuhns mit V Mondainband herausgestellt, dicht gefolgt von Josef Kühner mit 3x hv und Walter Becker mit 1x hv.
Bei der gelbfahlen Kollektion Licht und Schatten. Den Glanzpunkt setzte ein junger 1,0 von Gerhard Wagner mit hochverdientem V. Eine Augenweide für diesen Farbenschlag.
Die 4 Gelbfahlgehämmerten mit sg-Qualität für diesen seltenen Farbenschlag.
Tiger von 2 Züchterinnen ebenfalls im sg-Bereich.
Die folgenden Blauschimmel hatten auch schon größere Kollektionen aufzuweisen, dafür aber alle Tiere im sg – und höheren Bereich. Werner Kröhl hv auf eine feine Jungtäubin.
Als schwer zu züchtender Farbenschlag die Gelbfahlschimmel – unser ältester Aussteller Siegfried Druschke lässt es sich trotz seiner über 80 Jahre nicht nehmen, an unserer HSS teilzunehmen. Respekt dafür und Danke.
Die letzte kleine Kollektion in der AOC – 3 sehr typvolle opale Vertreter unserer Rasse.


Bleibt zum Abschluss nur noch zu sagen, dass diese würdige HSS durch einen harmonischen, lang dauernden Züchterabend bei bester Geselligkeit abgerundet wurde – frei nach unserem Motto

” Ein SV zum Wohlfühlen “.

Unsere nächste HSS haben wir der LIPSIA mit 100. Nationalen Dezember 2018 in Leipzig angeschlossen.

Heiko Laaß
1. Vorsitzender SV Mondain

RBES in Kerekegyhazi vom 18. – 21.01.2018

 

 

Ungarn Gulasch Puszta MONDAIN                                               

RBES in Kerekegyhazi vom 18. 21.01.2018

 

Der Abschluss und gleichzeitig der europäische Schauhöhepunkt  der Saison 2017 war für Mondainzüchter mit Sicherheit die RBES in Ungarn.

„Da simmer dabei! Dat is prima, viva Hungaria. Wir lieben dat Leben, die Tauben und die Wurscht, wir glauben an die Sonderrichter und ham uch immer Durscht“ So oder so ähnlich klingt es wenn die deutschen Mondainer auf Tour gehen. (Liebe Höhner aus Köln seit nicht böse, ich mach es auch nie wieder).

Bestens gelaunt, 1000 und mehr Kilometern zum Trotz, mitten in der Nacht oder schon am Abend zuvor, strebten 20 Mondainer plus Dolmetscher über Iggensbach nach Kerekegyhazi.

Nicht zu vergessen die Hauptdarsteller – immerhin 43 Mondain aus 7 deutschen Spitzenzuchten.

Womit ich auch schon bei Organisation und Ablauf bin. Herzlichen Dank Hildegard und Gerhard. Eure Planung war 1 A! Hotel in Iggensbach, Unterbringung der Täubchen, Busfahrt, Hotel in Ungarn, sogar an einen Dolmetscher habt ihr gedacht. Alles perfekt.

Unser Slogan „ein SV zum Wohlfühlen“ traf schon am Mittwochabend voll zu. Hildegard und Gerhard, Annie und Andre erwarteten uns schon im Gastraum des Hotels. Schnell wurden Tische zusammengeschoben und schon hockten die Zuchtfreunde bei bayrischen Schmankerln, Bier und Wein beisammen. Da war die teilweise schwierige Anreise schnell vergessen und es wurde erzählt und gefachsimpelt.

Am Donnerstagmorgen ging es dann pünktlich um 8 Uhr los. Ein schöner moderner Reisebus mit dem urigen Niederbayer Sepp am Steuer stand bereit. Besonders erwähnt sei hier, dass auch der Präsident des französischen Mondainclubs Hugues Peche und sein Sohn Thierry mit an Bord waren. Unser Reiseleiter Gerhard begrüßte alle und gab folgende wichtige Infos. 1. Essen und Trinken ist reichlich an Bord. 2. Unser Dolmetscher Hans hat selbstgebrannten ungarischen Schnaps dabei. 3. Wenn dir ein Ungar einen Schnaps anbietet muss der getrunken werden sonst ist er beleidigt. 4. Wir probieren das jetzt gleich mal aus. Wen wundert’s, dass die Fahrt nie langweilig war und am Ziel Alle bester Laune waren. Stichwort Ziel – schöne Halle mit guter Beleuchtung, einreihiger Aufbau, übersichtlich, genügend breite Gänge, viele hilfreiche ungarische Zuchtfreunde. Prächtig anzusehen die vielen Käfigreihen mit 574 gemeldeten Mondain, zusätzlich 48 Tiere in der Börse und 8 Mondain in der Verlosung. So jetzt aber schnell die eigenen Tiere eingesetzt und dann mal geschaut was die Konkurrenz so in die Käfige gestellt hat. Man glaubt es kaum, aber schon jetzt wurde gekauft und verkauft. Dabei gleich ein Highlight – dem Heiko haben sie eine Schwarze abgeschwätzt, die prompt am nächsten Tag Champion wurde. Zu den Champions später mehr. Eigentlich sollte ja das Einsetzen bis 19 Uhr erledigt sein. Im Hotel warteten sie mit dem Abendessen. Nachdem einige Zuchtfreunde fast im Polizeigriff aus der Halle geschleppt waren ging es dann wirklich ins Hotel. Das Hotel ein Traum – einziges Problem man muss es erstmal finden. Bei Tag schwierig, bei Nacht unmöglich. Unser Fahrer Sepp hatte gleich 2 Navis im Bus und natürlich war es so, dass jedes einen anderen Weg vorgab. Die Lösung – ein ungarischer Zuchtfreund fuhr vor uns her. Gottseidank! Ich glaube wir würden sonst immer noch suchen. Endlich am Ziel die äußerst positive Überraschung – ein klasse Hotel, spitzen Zimmer, sehr elegant und modern. Jetzt aber hurtig, Koffer ins Zimmer und ab zum Essen. Es gibt ungarische Gulaschsuppe und die ist einfach nur gut. Halt so echt ungarisch. 2 Teller voll hat jeder gegessen, die meisten 3 oder gar 4. Getränke aller Art gibt es kostenlos in jeder Menge dazu. Bis auf den einen oder anderen Unverwüstlichen war der Saal trotzdem schnell leer.  Der Freitag würde sicher lang und spannend werden.

Freitagmorgen mussten Heiko Laaß und Ib Nielsen als Richter ran und Gustl Heftberger als Obmann. Alle anderen konnte erstmal ein großartiges umfangreiches Frühstück geniesen, bevor ein Ausflug in eine nahe gelegene Stadt zu einem echt ungarischen Markt auf dem Programm stand. Nach dem Besuch von Markt und Altstadt, so gegen 14 Uhr, stieg speziell bei den Ausstellern die Spannung. Ab 15 Uhr, falls die Richter dann fertig sind, dürfen wir in die Halle. Um 15 Uhr trifft der Bus vor der Ausstellungshalle ein. Große Enttäuschung – die Richter sind noch nicht fertig. Wird wohl 16.30/17 Uhr. Endlich ist es soweit, alle stürmen die Halle. Schon recht schnell machen die Erfolgsmeldungen die Runde. Hier die Ergebnisse: Europameister wurde Heiko Laaß mit seinen Schwarzen, dazu noch 2x Europachampion. Ebenfalls Europachampion wurde Heinz Renkel mit einer 0,1 Blauschimmel. Hv erreichten: Gerhard Erndl, Ib Nielsen 2x, Heinz Volgmann und Werner Kröhl.

Am Abend sind dann alle von den ungarischen Zuchtfreunden zum Spanferkelessen eingeladen.

Es gab reichlich zu essen und zu trinken und es schlug die Stunde der ungarischen Schnäpse. Irgendwie hatte ich den Eindruck jeder Ungar hatte seinen eigenen Schnaps dabei. Darf ich an die Infos vom Gerhard erinnern? Siehe Punkt 3. Wir haben keinen ungarischen Zuchtfreund beleidigt. Der Abend klang dann in der Hotelbar, bei manch hitziger Diskussion, aus.

Hier sei noch festgestellt: Der Preisrichter hat immer recht! Der Züchter hat nie unrecht!

Der Samstag und der Sonntag standen ganz im Austausch mit ausländischen Züchtern und natürlich wurde gekauft, verkauft, getauscht was das Zeug hält. Sprachbarrieren wurden mit Händen und Füssen, mit Kuli und Zettel überwunden. Und wenn das alles nicht funktionierte gab es ja noch Hans.  Unser Hans hatte in diesen Tagen mit Sicherheit Schwerstarbeit zu verrichten. Was der alles für uns organisiert und eingetütet hat war schon ganz großes Kino. Hans du hast unsere ganze Hochachtung und wir stehen tief in deiner Schuld. Wenn Du jetzt noch die richtige Taubenrasse züchten würdest, nicht auszuhalten. Zum Thema kaufen noch eine kleine Episode am Rand. Ein Zuchtfreund aus dem Großraum Berlin wollte in Ungarn eine Mondain kaufen. Hat er dann auch gemacht. Was mich dann doch etwas verwirrt hat war die Info, dass er eine Taube von einem Zuchtfreund aus dem Großraum Berlin gekauft hat!!!???

Am Samstagabend war dann der große Züchterabend. Der Saal war voll bis auf den letzten Platz. Es gab ein wunderbares 3-Gänge-Menue, das keine Wünsche offen lies. Zwischen den einzelnen Gängen fanden die Ehrungen statt. Der Präsident des ungarischen SV, unser Zuchtfreund Istvan Szarvasi hatte mächtig zu tun all die Preise und Auszeichnungen zu überreichen. Zum Abschluss des Abends wurden die Preise aus der Tombola gezogen. Den Hauptpreis, ein Wochenende mit vollem Wellnessprogramm, in unserem Hotel, gewann unser Dolmetscher Hans. Niemand hat es mehr verdient. Der Abend wurde noch lang, die Kapelle spielte unentwegt, ungarische Schnapsflaschen wurden einfach nicht leer, schön war’s.

Am Sonntag nach dem Frühstück gings wieder in die Halle, letzte Käufe und Verkäufe wurden getätigt und um 11 Uhr durften wir ausländische Aussteller aussetzen. Um 12 Uhr startete der Bus Richtung Heimat. Nach flotter und ungestörter Fahrt waren wir kurz vor 20 Uhr wieder in Iggensbach. Im besten Einvernehmen ging man auseinander, jeder wünschte jedem viel Erfolg im neuen Zuchtjahr und alle waren der Meinung es hat sich gelohnt zusammen 4 Tage bei der RBES zu verbringen.

OBMANN AUGUST HEFTBERGER

Unser Gustl, auch Chef der Sparte Tauben in der EE , bei der Arbeit als Obmann der RBES unserer Mondain in Ungarn

BERNHARD KUHNS UND WERNER KRÖHL

JOSEF PINTERIB NIELSEN – HANS AHRENZ

FERENC NAGY- JOSEF PINTER – HANS AHRENZ- MANFRED FATKE

ISTVAN SZARVASI- CSABA DEKANY- AUGUST HEFTBERGER- HEINZ RENKEL

TAMAS MAKOVINYL- HEIKO LAAß – ISTVAN SZARVASI

Insel László Dolmetscher und Vertreter unserer, Ungarn, Sponsor. István Szarvasi, Präsident des ungarischen Club. Hugues Péché Präsident des französischen Club, Heiko Laaß Präsident des Deutschen Club und Sauro Battaglia Präsident des italienischen Club.

 

DIE SIEGERTIERE 

EHRE WEM EHRE GEBÜHRT

ZÜCHTER MAKOVINYL TAMAS

ZÜCHTER BODOR TIBOR

ZÜCHTER HEIKO LAAß

ZÜCHTER HEIKO LAAß

ZÜCHTER ZSAKOVICS OLAH

 

ZÜCHTER BANDI GYÖRGY

ZÜCHTER OLAH LASZLO

ZÜCHTER OLAH LASZLO

ZÜCHTER TÜRI KALMAN

ZÜCHTER ZSAKOVICS OLAH

 

 

Ablauf eines Zuchtjahres

ABLAUF EINES ZUCHTJAHRES!

 

                      

                               

 

 

Januar
nach den Ausstellungen Umstellung auf Winterruhefutter: 60% Gerste, 20% Weizen, 10% Königsperle, 10% Sonnenblumen und Gemüsepelletts Trockenform usw. 1.– 10. Januar KotprobenuntersuchungGesamte Schlageinrichtung zur Zucht vorbereiten Paarungspläne zu Papier bringen, sowie Zellenzuordnung durch Farbringe Tee gegen Trichomonaden, Kokzidien, Hexamiden usw. Bartflechte-Ringelblume 1-2 Esslöffel zu 1l Wasser Vitaminstoß mit Multivitamin EB 12 (Zinke) Tränke.
Zusatzfütterung durch abbinden der Körner mit Öl – ablöschen mit Trockenkräutermischung von Töllner, Mikostin, Bierhefe, Seealgenmehl usw. Tränke klares Wasser mit Apfelessig – Zugabe 1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser das ganze Jahr! Alle drei Wochen Vitamine!

 

Februar
Der Monat der Zuchtvorbereitungen – Futter – Tränken!
1.– 4. Februar
Tee gegen Darmparasiten (jeden Tag neu kochen)
Bartflechte und Ringelblume 1 + 2 Esslöffel auf 1 Liter Wasser (Konzentrat kochen, spart Zeit und Energie)
Trichomonaden, Kokzidien, Hexamiden usw.
4. – 10. Februar
Entschlackungskur ca. 6 Tage mit Möhren – Möhrenpellets, dazu eine tägliche Tränke mit Weidenrindentee! auch gegen Würmer!
Zusammenstellung Zuchtfutter: 30% Gerste, 30% Königsperle, 30% Weizen, 10% Sonnenblumen und Gemüsepelletts. Die Umstellung von Winter- auf Zuchtfutter sollte vom 15. – 20. Februar allmählich erfolgen.
10. – 20. Februar
Mineralversorgung über die Tränke mit C – Phos (Tierarzt) ca. 10 Tage lang, dazu die übliche Zusatzfütterung!
20. Februar – 1. März – Anpaarung! Gut Zucht! Lichtquelle auf ca. 14 Stunden verlängern mit einer Zeitschalteinrichtung! Futter mit Weizenkeimöl – Bierhefe – Seealgenmehl und Mikostin im Wechsel verabreichen.

 

März
Nach dem Ablegen ca. vom 15. – 30. auf die Wintermischung zurückgehen, zur Beruhigung der Tauben, den Vorbereitungsdampf abbauen!
20. – 25. März Vorbeugung gegen Trichonomaden – Tee kochen, siehe 1. – 4. Februar!
Danach Vitaminstoß mit Multivitamin EB 12, ca. alle drei Wochen, aber nach jeder Kur!

 

April
Gegen Ende des Monats werden die ersten hoffnungsvollen Jungtiere in den Jungtaubenschlag gebracht, dies ist für mich persönlich immer ein Höhepunkt im Zuchtgeschehen.
Ich habe, und kann es nur Jedem raten 2 Jungschläge einzurichten, der eine groß und einen kleinen zum Absetzen. Dieser sollte mit einer Rotlichtlampe ausgestattet sein und der Fußboden, mit groben Hobelspänen + Nußbaumlaub + Tabaklaub. So fühlen sich die Jungtauben sofort sichtlich wohl!
Bevor die Jungtauben den Absetzschlag betreten, bekommen sie 2 Tropfen Ivomec (Tierarzt) in die Nackenhaut mit einer Pipette geträufelt und sie sind vor lästigen Parasiten geschützt.

 

Mai
Der Mai verläuft ähnlich wie der April, die zweite Brut sitzt in den Nestern und wird gegen Ende des Monats abgesetzt. Zur fast gleichen Zeit vollzieht sich die Umgewöhnung der ersten Brut, vom kleinen Jungschlag – Absetzschlag in den großen Jungtierschlag und damit auch in den kleinen Auslauf nach Draußen. Beide Jungschläge sind nur durch eine Schiebetür getrennt und machen somit den Wechsel und die Umgewöhnung sehr leicht. Dieser Prozess vollzieht sich bis Jahresende und somit wird der Altersunterschied der Jungtiere nie zu einem
Problem. Auch sollte man nach der zweiten Brut, wieder an eine Teekur mit Bartflechte und Ringelblume denken, denn Trichomonaden sind in der Taubenzucht Problemfall Nr. 1, doch alles hängt vom Immunsystem ab, wenn dies nicht geschwächt ist, sind die Tauben gesund!
Auch in diesem Monat ist schon mit Wärme zu rechnen, wo sich die Parasiten wie Milben, Federlinge usw., die unbeobachtet viel Schaden anrichten, ausbreiten. In den Brutkästen hilft Tabak und am Taubenkörper Ivomec, erwähnt im April.

 

Die Monate Juni – Juli verlaufen wie gehabt!
Nur hier geht es schon mit der Jungtiersichtung los, Vielversprechende bekommen einen hellgrünen Kunststoffring, können ihn aber bei einer späteren Kontrolle wieder verlieren, Entwicklungstand + / -!

 

August
Die letzte Brut liegt in den Nestern und die ersten Weibchen werden entfernt, doch spätestens Anfang September sind alle Zuchttauben getrennt – bis zur Anpaarung am 1. März!
Die letzte und 5. Brut wird gesondert in einen Schlag mit Rotlichtlampe und Auslauf nach Draußen abgesetzt, siehe Mai! Diese Jungtiere brauchen besondere Pflege und erhalten Standfutter. Unter diesen Umständen schafft es die Schwingenmauser bis auf die letzten beiden Federn, ich habe sg Tiere aus dieser Brut schon in Leipzig zur Ausstellung gebracht. Auch sehr wertvolle Zuchttiere stammen aus diesen Tauben, es sind exzellente Vererber unter ihnen.

 

September
Die letzten Jungtiere sind aus den Nestern und die Schlaganlage und Brutgeräte gereinigt. Jetzt beginnt die große Sichtung für verbleibende Alttiere und Jungtiere.
Die hoffnungsvollen Jungtiere bekommen, wie schon erwähnt, hellgrüne Kunststoffringe auf. Es werden in jedem Jahr ca. 1/3 Jungtiere in das neue Zuchtprogramm eingebaut um den Bestand nicht zu überaltern. Auch die Mauser ist in vollem Gange und bringt stetig neue Veränderungen ans Licht. Sowie Positiv aber auch Negativ und so wechseln die hellgrünen Ringe auch immer!

 

Oktober
Das Erntefest der Zucht rückt immer näher und somit auch die Tierbesprechungen und auch die ersten Ausstellungen. Damit haben wir ein viertel Jahr Schausaison vor uns!
Die Federn türmen sich und diese und jene Überraschung kommt ans Tageslicht. Es werden Ausstellungspläne geschmiedet und die Meldungen zu den Schauen liegen in den Briefkästen. Hier gilt es die richtige Einteilung zu treffen, die Abstände der einzelnen Schauen zu berücksichtigen und das zur Verfügung stehende Tiermaterial richtig einzusetzen, um keine Überlastung der Tiere zu erzielen. Auch muss dabei an eine kleine Tierreserve gedacht werden, um bei Ausfällen keine Leerkäfige zu haben.
Es ist ebenso anstrengend wie die Zuchtvorbereitung im Frühjahr, denn damit steht und fällt das gesamte Zuchtjahr.

 

November
Wir stehen mitten in der Schausaison und haben unser Zuchtmaterial für das kommende Zuchtjahr nahezu gesichtet und können überzählige Tiere abgeben oder auf den Ausstellungen zum Verkauf anmelden.
Auch die Futtereinkäufe dürften getätigt sein, denn es stehen Futtermischungen für den Winter und die Frühjahr Zuchtmischung an!

 

Dezember
Das Zuchtjahr neigt sich dem Ende zu, die letzten Ausstellungen stehen an. Die Ausstellungssaison sollte mit dem Zuchtjahr enden. Ich halte nichts von Januarausstellungen, der Dampf ist einfach raus und die Zuchtvorbereitungen beginnen bei mir Anfang Januar und zwar mit der Kotprobenuntersuchung!
Nun kann Bilanz gezogen werden, ob die Erwartungen gegenüber den Vorstellungen für das Zuchtjahr gerecht geworden sind, wo die Fehler gemacht wurden und was es zu verbessern gilt.
Die neue Saison wird am Schreibtisch wie immer schon langsam vorbereitet und dazu wünsche ich uns allen ein
Gut Zucht!

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